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Dorfentwicklung
  • Gemarkung:
    1 579 ha Gemarkungsfläche, davon ca. 600 ha Wald.
  • Geographische Lage:
    Zwischen den Städten Villingen - Schwenningen und Donaueschingen gelegen, sind so bekannte Ausflugsziele wie Bodensee, Titisee und der Schwarzwald in sehr kurzer Zeit erreichbar.
  • Das Dorf Tannheim, liegt in 750 m Meereshöhe an der Grenze von Baar und Schwarzwald im Tale des Wolfbaches, der wenig weiter südlich bei Wolterdingen in die Breg einmündet.
Aus der Geschichte

Tannheim wird 817 zum ersten Mal genannt, in einer Urkunde Kaiser Ludwigs des Frommen, worin dieser dem Kloster St. Gallen eine größere Schenkung machte. Damals schrieb man es „Tanheim". Die nächsten Nennungen aus dem 14. Jahrhundert über die Zeit von 817 bis 1312 erfahren wir nichts - lauten wechselweise „Tanhain" und „Tanhan", seit dem 16. Jahrhundert findet sich die wohl der Mundart entnommene Form „Than(n)a", die sich bis ins 19. Jahrhundert gehalten hat, in dem sie, wenigstens in der amtlichen Korrespondenz, durch „Thannheim" ersetzt worden ist. Das h ist dann erst in unserem Jahrhundert gefallen.
Was der Ortsname bedeutet, ob „Heim im Tann", wie meist angenommen wird, oder ob sich darin vielleicht ein unerkannter Personenname verbirgt, ist derzeit ungeklärt.

Die erste bekannte Einwohnerzahl ist von1680, damals wohnten in Tannheim 52 Männer, 50 Frauen und 175 Kinder.

Freilichtbühne Tannheim

Von jeher waren die Tannheimer ein theaterfreudiges Völkchen. Sie versuchten auch den üblichen Rahmen zu sprengen, wurden anspruchsvoller und führten schon vor dem 1. Weltkrieg 1914 Schillers „Jungfrau von Orleans" auf. Mit mehrmaligen Aufführungen im Gasthaus „zur Sonne" ernteten die damaligen Spieler solches Lob, dass man noch 40 Jahre später davon sprach und der älteren Generation die damaligen Szenen noch heute vor Augen stehen.
Begonnen wurde am 6. Juni 1927 mit dem Heimatstück "Der Vogt von Mühlstein".

Rund 100 Tannheimer aus allen Altersklassen stellten sich von Juni bis September jeden Sonntag zur Verfügung, sei es als Spieler oder Helfer.Die Seele des ganzen war aber Kaufmann Eduard Wehrle mit seinen engeren Mitarbeitern Rupert Häsler, Johann Blessing und Franz Riegger.
Das Stadttheater Konstanz mit seinen Hohentwiel-Festspielen galt sogar einmal als Konkurrenz!

Heimatmuseum

In den Wintermonaten ist unsere Heimatstube jeden 2.Sonntag im Monat geöffnet. Im Dezember ist das der 14.12.2008

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Kloster Tannheim
Es steht fest, dass Graf Hug von Fürstenberg, der von 1341-1371 regierte und wenigstens von 1354 an dauernd und schon vorher vorübergehend auf Burg Zindelstein residierte, das Kloster gründete. Im Jahre 1353 war die Gründung eine vollendete Tatsache, muss aber schon einige Jahre vorher erfolgt sein.

Paulinerkloster um 1898
 
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